Neuware knapp oder teuer? Wie Unternehmen ihre IT-Beschaffung jetzt absichern

Chip- und Speicherengpässe setzen IT-Abteilungen erneut unter Druck. Neue Geräte kommen später, Komponentenpreise steigen und geplante Budgets geraten schneller an Grenzen. Gleichzeitig laufen Onboardings, Rollouts, Projektstarts und Ersatzbedarfe weiter. Unternehmen brauchen also nicht nur einen Blick auf den Markt, sondern konkrete Optionen für den eigenen Betrieb.

Die gute Nachricht: Mehr Handlungsspielraum entsteht oft dort, wo Unternehmen ihn zunächst nicht vermuten. Im eigenen Bestand. Viele gebrauchte IT-Geräte besitzen weiterhin hohen Nutzwert. Wenn Unternehmen diese Geräte strukturiert prüfen und professionell aufbereiten lassen, können sie kurzfristige Bedarfe besser abfedern und ihre Beschaffung robuster aufstellen.

Was die aktuelle Marktlage verändert

Die aktuelle Situation unterscheidet sich von früheren Engpässen. Heute treibt vor allem die Nachfrage nach KI-Infrastruktur den Markt. Rechenzentren benötigen große Mengen leistungsfähigen Speichers. Hersteller lenken Kapazitäten stärker in Richtung Server, Hochleistungsspeicher und Enterprise-SSDs. Das wirkt sich auf andere Gerätemärkte aus, darunter PCs, Notebooks, Smartphones und klassische Business-IT.

Der globale Halbleitermarkt wächst zwar weiter. Die Branchenorganisation WSTS erwartet für 2026 ein Wachstum auf 975 Milliarden US-Dollar. Besonders Memory und Logic sollen stark zulegen. Für Unternehmen bedeutet dieses Wachstum aber keine automatische Entspannung. Entscheidend bleibt, wohin neue Kapazitäten fließen.
Quelle: WSTS Prognose zum globalen Halbleitermarkt 2026

IDC, ein globaler Anbieter für Technologie-Marktdaten und Prognosen, beschreibt die aktuelle Lage als Folge einer starken Verschiebung im Speichermarkt. Laut IDC verlagern Hersteller Kapazitäten stärker in Richtung KI-Rechenzentren, Hochleistungsspeicher und Serveranwendungen. Die Auswirkungen können bis weit in das Jahr 2027 reichen.
Quelle: IDC Analyse zur globalen Speicherknappheit

TrendForce, ein Analysehaus für Hightech- und Halbleitermärkte, macht den Preisdruck besonders konkret. Für das zweite Quartal 2026 erwartet TrendForce steigende Vertragspreise: konventioneller DRAM soll gegenüber dem Vorquartal um 58 bis 63 Prozent steigen, NAND Flash um 70 bis 75 Prozent.
Quelle: TrendForce Analyse zu DRAM- und NAND-Preisen

Auch Gartner, ein internationaler Technologie-Research- und Beratungsanbieter, erwartet deutliche Auswirkungen auf Endgeräte. Laut Gartner könnten PC-Preise 2026 gegenüber 2025 um 17 Prozent steigen, Smartphone-Preise um 13 Prozent. Gleichzeitig rechnet Gartner mit weniger weltweiten Auslieferungen bei PCs und Smartphones.
Quelle: Gartner Prognose zu Speicherpreisen und Geräteauslieferungen

Für IT-Verantwortliche entsteht daraus ein klares Bild: Neuware kann später kommen, teurer werden oder schwerer planbar sein. Unternehmen sollten deshalb früh prüfen, welche Bedarfe zwingend über neue Hardware laufen und welche sich über vorhandene oder professionell aufbereitete Business-IT abdecken lassen.

Was das für Unternehmen konkret bedeutet

Die Marktlage trifft vor allem drei Planungsbereiche: Verfügbarkeit, Betriebssicherheit und Budget.

Rollouts brauchen mehr Absicherung.

Standortausstattungen, Abteilungswechsel, Ersatzzyklen und Modernisierungsprojekte hängen an verlässlicher Verfügbarkeit. Wenn Geräte später eintreffen oder deutlich teurer werden, geraten Zeitpläne schneller unter Druck.

Onboardings und Ersatzbedarfe brauchen verlässliche Alternativen.

Neue Mitarbeitende brauchen einsatzbereite Geräte vom ersten Tag an. Auch Projektteams oder kurzfristige Ersatzfälle können nicht warten, bis sich Lieferketten entspannen.

Budgets brauchen zusätzliche Spielräume.

Selbst wenn Neuware verfügbar ist, kann sie wirtschaftlich schwieriger werden. Steigende Speicher- und Komponentenpreise verändern Kalkulationen. Geplante Budgets reichen dann möglicherweise nicht mehr für den ursprünglichen Bedarf.

Deshalb lohnt sich ein realistischer Blick auf die nächsten sechs bis zwölf Monate: Welche Hardwarebedarfe stehen an? Welche Geräte befinden sich bereits im Unternehmen? Welche Ausstattung eignet sich für einen zweiten Nutzungszyklus? Welche Bedarfe lassen sich über einen flexiblen Gerätepool oder kurzfristige Bestellwege abdecken?

Der wichtigste Hebel liegt oft im eigenen Bestand

In angespannten Märkten zählt jede zusätzliche Option. Vorhandene Business-IT kann Engpässe abfedern, Budgets entlasten und kurzfristige Bedarfe überbrücken.

Viele gebrauchte IT-Geräte stehen nach Rollenwechseln, Projektenden oder internen Umstellungen nicht mehr produktiv zur Verfügung, obwohl sie weiterhin einsatzfähig sein könnten. Wenn Unternehmen diese Hardware strukturiert bewerten, entsteht daraus eine wertvolle Ressource für den laufenden Betrieb.

Dabei geht es nicht darum, Neuware vollständig zu ersetzen. Viel sinnvoller ist ein gemischter Ansatz: neue Hardware dort, wo sie strategisch oder technisch notwendig ist. Professionell aufbereitete Business-IT dort, wo sie Bedarf schnell, wirtschaftlich und sicher decken kann.

Refurbishment as a Service: Aus Bestand wird einsatzfähige IT

Mit Refurbishment as a Service (RaaS) macht afb vorhandene IT-Geräte wieder nutzbar. Unternehmen bleiben Eigentümer ihrer Hardware. afb übernimmt Transport, sichere Datenvernichtung, professionelle Aufbereitung, Dokumentation und auf Wunsch die Lagerung. Sobald Bedarf entsteht, können Unternehmen ihre Geräte wieder abrufen und produktiv einsetzen.

So entsteht ein flexibler Gerätepool aus dem eigenen Bestand. Er hilft bei neuen Mitarbeitenden, kurzfristigen Ersatzbedarfen, Projektteams oder Übergangsphasen, in denen Neuware später kommt oder das Budget stärker belastet.

Der Vorteil liegt in der Kombination aus Kontrolle, Sicherheit und Flexibilität. Unternehmen behalten den Überblick über ihre Geräte, erhalten nachvollziehbare Prozesse und gewinnen eine belastbare Reserve für kurzfristige Bedarfe.

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Sicherheit und Qualität bleiben entscheidend

Flexible Beschaffung braucht klare Standards. Gerade bei gebrauchten IT-Geräten zählen Erfassung, Transport, sichere Datenvernichtung, technische Prüfung, Aufbereitung und Dokumentation.

afb verbindet Refurbishment mit zertifizierten Prozessen, Komponentenprüfung, Grading, Software und Deployment sowie mehrstufiger Qualitätssicherung. So wird aus vorhandener Hardware wieder leistungsfähige Business-IT.

Auch wirtschaftlich kann der professionelle Umgang mit vorhandener Hardware neue Optionen schaffen. Wenn Unternehmen geeignete Geräte an afb übergeben, erhalten sie dafür einen Erlös und können zusätzlichen Spielraum für ihre IT-Budgets gewinnen.

Zugleich spielt sichere Datenvernichtung eine zentrale Rolle. Daten müssen irreversibel entfernt werden, entweder durch zertifizierte Software oder durch physische Zerstörung des Datenträgers. Ziel ist, eine Wiederherstellung praktisch auszuschließen.

Zu Datenvernichtung Zu Refurbishment & Recycling

Der neue afb B2B-Shop: Kurzfristige Bedarfe einfacher decken

Manchmal reicht der eigene Bestand nicht aus. Dann zählt ein schneller und einfacher Bestellweg. Genau hier schafft der neue afb B2B-Shop eine zusätzliche Option für Partner-Unternehmen.

Über den B2B-Shop können Partner-Unternehmen verfügbare Business-IT künftig einfacher finden, auswählen und bestellen. Das reduziert Abstimmungsaufwand und unterstützt IT-Teams, wenn kurzfristig weitere Arbeitsplätze ausgestattet werden müssen.

Der B2B-Shop ergänzt Refurbishment as a Service sinnvoll: RaaS aktiviert vorhandene Geräte im eigenen Bestand. Der B2B-Shop erleichtert die Bestellung sofort nutzbarer Business-IT von afb.

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Fazit: Wer vorbereitet ist, gewinnt Spielraum

Chip- und Speicherengpässe verändern die IT-Beschaffung. Unternehmen sollten jetzt vor allem drei Fragen klären: Wie sichern wir Verfügbarkeit? Wie entlasten wir Budgets? Wie halten wir Rollouts, Onboardings und Ersatzbedarfe planbar?

Der wichtigste Hebel liegt oft näher als gedacht. Wer vorhandene Business-IT strukturiert bewertet, professionell aufbereitet und flexibel verfügbar hält, schafft konkrete Handlungsfähigkeit.

afb unterstützt Partner-Unternehmen dabei, gebrauchte IT-Geräte strategisch zu nutzen, sichere Prozesse aufzusetzen und kurzfristige Bedarfe besser abzudecken. So wird aus einer angespannten Marktlage ein Anlass, IT-Beschaffung robuster, wirtschaftlicher und nachhaltiger aufzustellen.

Prüfen Sie jetzt Ihre
IT-Optionen

Welche Geräte in Ihrem Bestand eignen sich für einen weiteren Einsatz? Welche Bedarfe lassen sich über einen flexiblen Gerätepool oder den neuen afb B2B-Shop schneller abdecken? afb unterstützt Sie dabei, Ihre IT-Beschaffung breiter aufzustellen.

Kontakt:

Telefon: +43 1 616 03 13-142
E-Mail: partner@afb-group.eu


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