Maß und Wirkung: Warum Kreislaufwirtschaft und Inklusion gemeinsam gedacht werden müssen
Wie können Unternehmen wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbinden? Und was braucht es, damit nachhaltige Wirkung nicht nur ein Anspruch bleibt, sondern gelebte Praxis wird?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich der afb-Partnertag „Maß und Wirkung“, zu dem Ende September Partnerunternehmen sowie Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nach Wien eingeladen waren. Im Mittelpunkt standen zwei Themen, die auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen, tatsächlich aber eng miteinander verknüpft sind: Circular IT und Inklusion.
Kreislaufwirtschaft als Schlüssel für eine nachhaltige IT
Der Bedarf an IT-Hardware wächst stetig. Damit steigen auch der Verbrauch von Energie und wertvollen Rohstoffen. In einer Gesprächsrunde mit Michael Smetana (HP Österreich), Birgit Gahleitner (Circular Economy Forum Austria) und afb-CEO Daniel Büchle wurde deutlich, wie wichtig es ist, bestehende Ressourcen möglichst lange zu nutzen und Kreisläufe zu schließen.
Refurbishment spielt dabei eine zentrale Rolle: Durch die professionelle Aufbereitung erhalten gebrauchte IT-Geräte zusätzliche Nutzungszyklen. Das schont Ressourcen, reduziert Elektroschrott und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Wie dieser Prozess in der Praxis aussieht, konnten die Gäste bei einer Führung durch die afb-Produktion erleben. Dort wird gebrauchte Hardware geprüft, aufbereitet und für ihren nächsten Einsatz vorbereitet – ein konkretes Beispiel dafür, wie Kreislaufwirtschaft im IT-Bereich funktioniert.
Inklusion schafft Mehrwert für alle
Nachhaltige Wirkung umfasst jedoch mehr als den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Auch gesellschaftliche Teilhabe und Barrierefreiheit sind wichtige Bausteine einer zukunftsfähigen Gesellschaft.
In einer weiteren Gesprächsrunde diskutierten Johannes Grasser, Zoe Seitz (myAbility) und Sven Nagelsdiek darüber, wie inklusive Lösungen mehr Teilhabe ermöglichen und warum viele barrierearme Angebote letztlich allen Menschen zugutekommen.
Besonders eindrucksvoll war der persönliche Beitrag von Johannes Grasser. Mit seiner positiven Energie und seinem Blick auf Herausforderungen zeigte er, wie viel Potenzial in neuen Perspektiven steckt und warum Inklusion weit mehr bedeutet als das Beseitigen von Barrieren.
Wirkung entsteht im Zusammenspiel
Der afb-Partnertag „Maß und Wirkung“ machte deutlich, dass wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte keine Gegensätze sind. Im Gegenteil: Zukunftsfähige Lösungen entstehen dort, wo Unternehmen Verantwortung ganzheitlich denken und Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen berücksichtigen.
Kreislaufwirtschaft und Inklusion verfolgen dabei dasselbe Ziel: Ressourcen und Potenziale bestmöglich zu nutzen. Genau darin liegt ihre gemeinsame Wirkung.
Impressionen
Fotos: Michael Seirer Photography
Zu Inklusion und Kreislaufwirtschaft beitragen
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