Indem Sie mit afb zusammenarbeiten, ermöglichen Sie den Auf- und Ausbau von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung – und geben uns zugleich den Spielraum, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich unsere Mitarbeitenden nachhaltig wohlfühlen.
So eröffnen Sie Menschen, die sonst vielleicht keinen Platz im ersten Arbeitsmarkt hätten, faire Chancen – und afb kann durch gezielte Maßnahmen das Leben dieser Mitarbeitenden nachweislich verbessern. Damit leisten Sie einen klaren Beitrag zu SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen und setzen ein starkes Signal an Ihre Stakeholder: Inklusion ist ein Gewinn für Unternehmen, Mitarbeitende und Gesellschaft – heute und in Zukunft.
Fragen und Antworten
Inklusionsunternehmen erfüllen einen sehr wichtigen sozialen Auftrag und übernehmen damit besondere gesellschaftliche Verantwortung: Sie verpflichten sich, zwischen 30 % und 50 % ihrer Arbeitsplätze mit besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen nach § 215 SGB IX zu besetzen.
Inklusionsunternehmen verwirklichen also inklusive und gleichberechtigte Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen mit einem besonderen Unterstützungsbedarf.
„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“, heißt es im Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes.
Zum Jahresende 2025 lebten nach Angaben des Statistischen Bundesamts gut 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Das entspricht 9,4 Prozent der Bevölkerung. Inklusionsunternehmen fördern ihre berufliche Teilhabe und schaffen Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026
Durch die Reduzierung von Ungleichheiten und die Förderung eines inklusiven und selbstbestimmten Lebens für Menschen mit Behinderung leisten unsere Partner im Rahmen einer Kooperation mit afb einen Beitrag zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele, den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs). Die SDGs wurden von den Vereinten Nationen verabschiedet und gelten für alle 193 Mitgliedsstaaten.
Werkstätten für behinderte Menschen (kurz: WfbM) sollen Menschen mit Behinderung den Weg ins Berufsleben ebnen beziehungsweise eine berufliche Integration ermöglichen. Die Arbeitsbedingungen sind in vielen Werkstätten deutlich schlechter für die Beschäftigten, zum Beispiel weil die Mindestlohnregelung dort nicht gilt. Auch sind die Arbeitsplätze in einer WfbM nicht sozialversicherungspflichtig. Oft ist der Schritt aus der Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt zudem mit einigen Hürden verbunden.
Ein Inklusionsunternehmen wie Afb gGmbH hingegen ist ein (fast) normales Unternehmen, das sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt bietet. Es gibt keine Unterscheidungen bei den Arbeitsbedingungen. Eine Leistungsfähigkeit, die nah am allgemeinen Arbeitsmarkt liegt, ist jedoch erforderlich, da Inklusionsunternehmen sich am Markt behaupten müssen.
afb als inklusiver ArbeitgeberDie 8 SDGs von afb
Achtmal Zukunft, die wirkt
Als IT-Partner von afb leisten Sie einen Beitrag zur Erfüllung von acht UN-Nachhaltigkeitszielen. Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) wurden von den Vereinten Nationen erarbeitet, um gemeinsam die gesellschaftlichen Herausforderungen bis 2030 anzugehen.

Die Arbeit bei afb ist für die Mitarbeitenden motivierend, führt zu mehr Lebenszufriedenheit und verschafft ihnen Respekt und Anerkennung, da afb persönliche Grenzen besser achtet.

Mitarbeitende können bei afb besser zeigen, was sie beruflich leisten können. Sie lernen bei afb mehr Neues dazu und haben die Möglichkeit, anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen.

Durch Wiederverwendung bzw. fachgerechtes Recycling von IT-Geräten werden die Wassernutzung und die Auswirkungen auf die Wasserökosysteme infolge der Emission toxischer Stoffe reduziert.

Mitarbeitende bei afb sind durch ihre Arbeit unabhängiger von Sozialleistungen. Sie sind in der Lage, ihr Leben selbständiger zu führen, und haben mehr Selbstvertrauen.

Mit der Schaffung inklusiver Arbeitsplätze fördert afb die soziale und wirtschaftliche Inklusion sowie die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung.

afb schenkt so vielen IT-Geräten wie möglich ein zweites Leben. Verbraucher haben als Alternative zum Neukauf die Möglichkeit, bei afb refurbished Hardware mit Garantie zu erwerben.

Wiederverwendung und Recycling von IT-Geräten führt zur Einsparung von Emissionen, Rohstoffen und Energie und trägt somit zum Klimaschutz bei.

Die Zusammenarbeit zwischen afb und Partnerunternehmen unterstützt maßgeblich die Erreichung sozialer und ökologischer Ziele.
Engagement zeigt Wirkung
Wir engagieren uns dort, wo Verantwortung sichtbar wird: in inklusiven Sportevents, in Bildungsinitiativen und in Projekten, die digitale Teilhabe fördern. Gemeinsam mit Partnern entwickeln wir Lösungen, die Menschen stärken, Ressourcen schonen und Chancen eröffnen. So wird aus Engagement messbare Wirkung.

IT-Partner der Special Olympics
afb stattete als Partner der Special Olympics Deutschland die Nationalen Spiele 2024 in Thüringen, die World Games 2023 und die National Games 2022 aus.
Seniorenfreundlicher Service
Für alle älteren Menschen, die Hilfe bei technischen Geräten benötigen, bietet afb seniorenfreundliche Beratung und kostenfreie Sprechstunden an.

Forschungsprojekt Scope3transparent
Gemeinsam mit dem Fraunhofer IZM, dem KIT und Umwelttechnik BW nimmt afb die Lieferketten von High-Tech-Geräten in den Blick und stellt Lösungsansätze für mehr Nachhaltigkeit bereit.

Forschungsprojekt MoDeSt
Gemeinsam mit Fraunhofer IZM, TU Berlin, CSM der Leuphana Universität und Shift GmbH arbeitete afb an einem Modulkonzept für langlebige Smartphones.

IT-Partner von „Das macht Schule“
afb unterstützt Unternehmen, die gebrauchte Laptops, PCs, Drucker und Monitore an Schulen spenden möchten und wirkt so fehlenden Engpässen bei der Digitalisierung in Schulen entgegen.

JOBLINGE
Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit: afb unterstützt JOBLINGE mit der notwendigen technischen Ausstattung, um junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen zu helfen.
In starken Netzwerken mehr bewegen
Gesellschaftliche Wirkung entsteht, wenn viele gemeinsam handeln. afb ist Teil vielfältiger Netzwerke aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Durch Kooperationen in Bildung, Inklusion und Nachhaltigkeit setzen wir Impulse, die über einzelne Projekte hinausreichen – und so echten Mehrwert für Gesellschaft und Unternehmen schaffen.
myAbility
Wir sind offizielles Mitgliedsunternehmen im myAbility Wirtschaftsforum. Im größten B2BNetzwerk zum Thema Wirtschaft und Behinderung im deutschen Sprachraum, tauschen wir uns regelmäßig unternehmensübergreifend über Barrierefreiheit und Inklusion aus. Wir möchten dadurch Know-How aufbauen und Lösungen für die vollständige Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entwickeln. Das gemeinsame Ziel ist es, aus der Wirtschaft heraus, eine barrierefreie und chancengerechte Gesellschaft zu schaffen.
https://www.myability.org/b2b-netzwerk

Ashoka
Ashoka ist das weltweit größte Netzwerk für Social Entrepreneurship. Ziel ist es, Menschen in allen Bereichen zu befähigen, positiven Wandel zu gestalten – mit Schwerpunkten wie Jugendförderung, Empathie, Teamkultur und gesellschaftlicher Innovation.
www.ashoka.org
B.A.U.M. e.V.
Mit fast 700 Mitgliedern ist B.A.U.M. Europas größtes Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften. Der Verein verbindet ökonomische, ökologische und soziale Fragestellungen und gilt als wichtige Plattform für die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit. afb ist hier auch im Beirat aktiv.
www.baumev.de

Charta der Vielfalt
Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt bekennt sich afb zu einer Unternehmenskultur, die von Offenheit, Toleranz und Wertschätzung geprägt ist. Ziel ist es, Diversität in all ihren Dimensionen zu fördern und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle Beschäftigten ihre Potenziale entfalten können.
https://www.charta-der-vielfalt.de/

CEFEC
CEFEC ist der europäische Verband der Sozialfirmen, Beschäftigungsinitiativen und Sozialgenossenschaften. Er setzt sich für die Förderung und Vernetzung von Sozialunternehmen in Europa ein. afb wurde 2020 als „Europas Sozialunternehmen des Jahres“ ausgezeichnet und ist seit 2023 Vollmitglied.
https://socialfirmseurope.eu/

EUREFAS
Die European Refurbishment Association (EUREFAS) vertritt den Refurbishment-Sektor auf europäischer Ebene. Sie arbeitet daran, den Wiederaufbereitungsmarkt für Smartphones und IT-Geräte zu stärken, Rahmenbedingungen für mehr Kreislaufwirtschaft zu schaffen und Themen wie „Right to Repair“ voranzubringen.
https://www.eurefas.com/

Social Enterprise World Forum (SEWF)
Das Social Enterprise World Forum (SEWF) vernetzt Sozialunternehmen weltweit, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und ihre Wirkung zu stärken. afb ist seit 2023 als SEWF-zertifiziertes Sozialunternehmen Teil dieses globalen Netzwerks.
Circular Economy Forum Austria (CEFA)
Das Circular Economy Forum Austria vereint vier Kompetenzfelder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Design und Politik mit Fokus auf der operativen Umsetzung in Unternehmen. afb ist seit 2026 Mitglied.
